Glücklich ist wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist!  Johann Strauß - Fledermaus

A - Was macht ein Bühnenwerk komisch?
  1. Bedeutende Komödiendichter
  2. Mittel des Humors
  3. Geschichte der Operette
B - Die Fledermaus als „Wurf“
  1. Idee, Thematik und Entstehungsgeschichte
  2. Protagonisten
  3. Handlung und Höhepunkte

Ü-Musik Der Sprung über den großen Graben

A - „Der Kulturbruch“

  1. Merkmale europäischer Kultur
  2. Amerikanische „Vitaminspritze“

B - Amerikanisch-europäische Gegensätze im Spiegel der Musikkultur

  1. Europäische Kunstmusik
  2. Amerikanische Unterhaltungsmusik

C - Hypothese einer „Ü-Musik“ als Synthese zwischen U und E

  1. Klassik im Gewand der U-Musik
  2. U-Musik mit klassischem Anspruch

Anton Bruckners Entwicklung als Symphoniker

A - Das 19. Jahrhundert

  1. Politische Revolutionen und Nationalismus
  2. Musikalische Kämpfe und Erneuerung

B - ANTON BRUCKNER ZUR PERSON

  1. Lebensweg
  2. Persönlichkeit
  3. Symphonik
  4. Einzelaspekte

a.Natur

b.Glaube

c.Orgel

d.Handwerk

e.Erfolg

f.Welt

g.Liebe

h.Tragik

i.Tod

 

Carl Orff - ein antik-bairischer Musikdramatiker

A - Geschichtliches

  1. Grundlagen des 20. Jahrhunderts
  2. Nationalsozialistische Kunstpolitik
  3. Orff und der Nationalsozialismus

B - Carl Orff

  1. Orff Persönlichkeit und Lebenslauf
  2. Orffs Ästhetik
  3. Ausgewählte Werke

a.„Carmina burana“

b.Märchenstücke

c.Antike Stoffe

d.Mysterienspiele

Claude Debussy - Neue Formen und Farben an der Wiege der Moderne

Geschichte

  1. Das 19. Jahrhundert in Frankreich
  2. Das 19. Jahrhundert in der französischen Musik

 

Claude Achille Debussy

  1. Herkunft, Lebenslauf und Charakter

 

Inspirationen

  1. Les femmes
  2. Les musiciens
  3. Les peintres
  4. Les poétes

Das regionale Weltklasseorchester - Zur Geschichte der Camerata Salzburg

A. Zum Begriff „Kammerorchester“

 

B. Die Geschichte der Camerata anhand dreier prägender Leiter

  1. Der Gründervater Bernhard Paumgartner
  2. Der Orchestererzieher Sandor Vegh
  3. Der Bilderstürmer Roger Norrington

 

C. Wandel der Orchesterästhetik an zwei Beispielen

  1. Vibrato
  2. Tempo

 

D. Gegenwartsfragen

  1. Künstlerische Selbstverwaltung
  2. Finanzierung
  3. Ausblick auf die Saison 2022-23

Die Feschspiele - Salzburg als sommerlicher Teilzeit-Nabel der musikalischen Welt

A. Typologie der Salzburger Festspiele

  1. Erscheinungsbild
  2. Fakten
  3. Geschichte

 B. Programm der Festspiele 2022

  1. Spielorte
  2. Sparten

 C. Ausblick und Rückblick

  1. Die Saison 2022

 

Die  unbegabte Frau - Weibliches Komponieren von 1200 bis heute

A. Sufragetten, Gender, Emanzipation – Zur Geschichte des Feminismus

 

 B. Komponieren, Genialität und Weiblichkeit

 

 C. Ausgewählte weibliche Komponistinnen

  1. Hildegard von Bingen
  2. Barbara Strozzi
  3. Fanny Hensel-Mendelssohn
  4. Lili Boulanger
  5. Galina Ustwolksaja
  6. Alma Deutscher

 

Die Explosion der Gefühle - Claudio Monterdi am Wendepunkt der Musikgeschichte

A. Historisches

  1. Allgemeine Wendezeit um 1600
  2. Lebenslauf Claudio Monteverdis

B. Stilistisches

  1. Der Alte Stil am Beispiel der Missa „In illo tempore“
  2. Der Neue Stil am Beispiel von Monteverdis Madrigalen
  3. Monteverdi als Geburtshelfer der Oper

Einführung in die Musikgeschichte - Standort, Rahmen und Perspektive

A. Geschichtsphilosophie und historische Perspektiven

  1. linear
  2. zyklisch
  3. synoptisch

 

B. Beispiele musikhistorischer Perspektivität

  1. Machaut „Felix virgo“
  2. Britten „Hymn to the Virgin“
  3. Pärt “Cantus in memory of Benjamin Britten”

Fuge und Sonate - Zwei Gallionsfiguren absoluter Musik

A. Einleitung

  1. Form und absolute Musik
  2. Form als Grundstruktur
  3. Form und Rhetorik

B. Fuge

  1. Typisierung
  2. Geschichte
  3. Form
  4. Beispiel

C. Sonate

  1. Ursprung
  2. Barocke und Klassische Sonate
  3. Sonatenhauptsatzform
  4. Beispiel

 

Genie, Guru, Gottsucher - der Dirigent und Musikdenker Sergiu Celibidache

A. Zur Person

  1. Lebenslauf
  2. Persönlichkeit
  3. Zwiespältigkeit
  4. Credo

 

B. Musikalische Phänomenologie

  1. Methode
  2. Hauptfragen
  3. Kategorien

 

C. Celibidaches „Schaffen“

 

Heinrich Schütz - Genie zwischen Bibel, Pest und Krieg

A. Biographie und Stilistik im Spiegel der Zeitgeschichte

  1. Wendezeit Dreißigjähriger Krieg
  2. Musikalischer Epochenwechsel Renaissance-Barock
  3. Heinrich Schützens Lebensweg

 

B. Altes und Neues im Werk von Heinrich Schütz in Einzelbeispielen

  1. Die Tradition am Beispiel der italienischen Madrigale
  2. Barocke Solomotette „Eile mich, Gott, zu erretten“
  3. Venezianische Mehrchörigkeit „150. Psalm“
  4. Chormusik in Deutsch „Also hat Gott die Welt geliebt“
  5. Auf dem Weg zum Oratorium „Weihnachtshistorie“

 

Hirten, Hexen, Engel - Zur Mythologie deutscher Weihnachtsmusik

A. Weihnachten als Ereignis der Kulturgeschichte

  1. Dimensionen
  2. Krisenhaftigkeit
  3. Mythologie

 

B. Weihnachten als Gegenstand der deutschen Musikgeschichte

  1. Schütz
  2. Bach
  3. Distler
  4. Orff

 

Instrumentales Kuriositätenkabinett - ein Streifzug für Feinschmecker

A. Akustische und mathematische Voraussetzungen

  1. Schwingung als akustisches Grundphänomen
  2. Proportion als mathematisches Grundprinzip

 

B. Instrumente mit Besonderheitswert

  1. Historische Klassifikationen
  2. Saiteninstrumente auf Monochord-Basis
  3. Streichinstrumente auf Resonanz-Basis
  4. Blasinstrumente auf Liebe-, Luft- und Wasser-Basis
  5. Stimminstrumente auf Sphären-Basis
  6. Schlaginstrumente auf Erd-Basis

 

Johann Sebastian Bach - Am Kreuzungspunkt von Konstruktion und Ausdruck

A. Einführung

  1. Bachs Dimension
  2. Kreuzungspunkt, Kreuzung und Kreuzigung
  3. Wahrheit, Wissen, Glaube

 B. Johann Sebastian Bachs Lebenslauf

  1. Stationen und Personen
  2. Charakter und Persönlichkeit

 C. Konstruktion und Ausdruck als Säulen von Bachs Musikverständnis

  1. Musik und Stil
  2. Musik und Form
  3. Musik und Wort
  4. Musik und Zahl
  5. Musik und Gott

 

Joseph Haydn - Ein sanfter Revolutionär

A. Historische und musikhistorische Einordnung Joseph Haydns

  1. Zum politischen Klima im 18. Jahrhundert
  2. „Empfindsamer“ und „galanter“ Stil um 1750
  3. Stationen auf Haydns Lebensweg

 

B. Stilistik und formale Erneuerung in Haydns Schaffen

  1. Typisches und Revolutionäres
  2. Ausgewählte Musikbeispiele

 

Klangzeichen - Abriss der Notationsgeschichte

A. Wie bewahrt man das Unsichtbar-Vergängliche?

  1. Hören, Schreiben, Lesen
  2. Bestimmtes, Unbestimmtes und Unbestimmbares
  3. Musiktheorie, Komponieren und Notentext
  4. Musik und Kochkunst

 

B. Geschichte der Notenschrift

  1. Schrift und Notenschrift
  2. Antikes Erbe
  3. Europäische Notationssysteme

a.Frühmittelalterliche Buchstabenschrift

b.Dasia-Schrift

c.Neumen

d.Der guidonische Meteoriteneinschlag

e.Quadratnotation

f.Modalnotation

g.Mensuralnotation

 

4. Beispiele historischer Errungenschaften

5. „Augenmusik“

 

Mythos, Psyche und Harmonik - die Oper als Bühne des Unbewussten

A. Kulturgeschichtlicher Impuls: „Antike - Philosophie - Mythos“

  1. Vom antiken Mythos über Aristoteles zum europäischen Humanismus
  2. Die Wende vom Mittelalter zur Renaissance

 

B.Musikästhetischer Impuls: „Kosmos - Mensch - Musik“

  1. Musik, Mathematik und Sphärenharmonie
  2. Neue Sinnlichkeit, Individualismus und die neue Form der Oper

 

C.Musiktheoretischer Impuls: „Akkord - Harmonik - Psyche“

  1. Entwicklung der Harmonik
  2. Krise der Harmonik in Wagners Tristanakkord

 

D. Musikhistorischer Impuls: „Oper - Mythos -Traum“

  1. Mythos und Traum als Sprache des Unbewussten
  2. Mythos und Traum in Opern von Monteverdi, Gluck, Wagner und Strauss

Peter Illjitsch Tschaikowsky - Russische Emotion und französische Noblesse

A. Geschichtliches

  1. Politische Grundlagen
  • Das russische Kaiserreich
  1. Russische Musikgeschichte
  • Ursprünge
  • Papa Glinka
  • „Das mächtige Häuflein“
  • Die „Moskauer Schule“
  • Salon und Ballett

 

B. Biographisches

  1. Peter Iljitsch Tschaikowski
  • Der französische Russe
  • Biographische Mäander
  • Die Unberührbaren
  • Die Diamantschleifer
  • Das verbotene Gefühl
  • Das Rätsel des Endes

Singen, Schreiben, Lehren, Reimen - der Salzburger Komponist Klemens Vereno

A. Herkunft, Ausbildung und Profil Klemens Vereno

 

B. Musikauffassung und Stilistik

 

C. Ausgewählte Werke

  1. „Mira“
  2. „Londoner Skizzen“
  3. „Drei altirische Segenssprüche“
  4. „Missa Berardelli“

Tänze, Bilder, Politik - Die französisch-russische Allianz im Dienste der Programmmusik

A. Ballett, Politik und Fantasie

  1. Die „Ballets Russes“
  2. Diaghilew und Ravel
  3. „Contres les Boches“
  4. Musik und ihre „Wirkung“

 

B. Absolute und programmatische Musik

  1. Programmmusik in Frankreich
  2. Programmmusik in Russland

Trauer oder Trost - Begräbnismusik bei Schütz, Bach und Brahms

A. Voraussetzungen

  1. Einstieg: Tod als Urphänomen
  2. Ursprung und Wirkung der Reformation
  3. Katholische und protestantische Kirchenmusik
  4. Exkurs: Tod und Schönheit

B. Beispiele

  1. Heinrich Schütz „Musikalische Exequien“
  2. Johann Sebastian Bach „Actus tragicus“
  3. Johannes Brahms „Deutsches Requiem“

Trauer oder Trost - Begräbnismusik bei Schütz, Bach und Brahms

A. „Der Unfassliche“

  1. Mozart als Person

a.Zeitlicher Abriss
b.Charakterbild
c.Formen der Genialität
d.Dramatischer Instinkt

2. Mozarts Beziehungsgefüge

a.Der Vater
b.Die Mutter
c.Die Schwester
d.Aloisia Lange
c.Constanze Mozart
f.Michael Puchberg
g.Lorenzo Da Ponte

 

B. Leben und Oper

  1. Fundamente von Mozarts Opernschaffen

a. Geistesgeschichtliche Einflüsse
b. Das Musiktheater vor Mozart
c. Mozarts Opernästhetik

2.Grundthemen in Mozarts Opern

a.Liebe und Tod
b. Gefühl und Unschuld
c. Gewissen und Genuss
d. Gesetz und Gericht

Zusammenbruch des Zusammenklangs - Gedanken zu Mahlers Auferstehungssinfonie

A. Gustav Mahler als Person

  1. Biographie
  2. Charakter
  3. Musikalische und literarische Wurzeln

 

B. Gustav Mahlers Symphonik

  1. „Sinfonie“ im Wandel der Zeit
  2. Mahlers Sinfoniemodell
  3. Mahlers Arbeitsweise

 

C. Mahlers Auferstehungssinfonie

  1. Entstehungsprozess
  2. Die fünf Sätze im Einzelnen